Neuer Prokurist bei TransGate

Neuer Prokurist bei TransGate

Aus den USA zurück nach Lingen – das große Prokura-Interview

Schach-Spezialist, USA-Student, Jungunternehmer und ab sofort auch Prokurist. Wir sprechen mit Nico Baars über seinen Werdegang, seine neue Rolle im Unternehmen und über die Ziele, die er mit der TransGate GmbH erreichen möchte.

Hallo Nico, wir kennen dich ja bereits. Kannst du allen anderen etwas über dich und deinen bisherigen Werdegang erzählen?

Nico: Hallo, das kann ich gerne machen. Schon recht früh habe ich mich sehr für juristische Themen interessiert. Vor allem die Gesellschaftliche Ordnung durch das Recht hat mich fasziniert. Nach dem Abitur war dann klar, dass ich gerne Jura studieren möchte. Dazu habe ich vier Semester an der Universität in Osnabrück und vier Semester an der Universität in Münster studiert. Zuletzt kam dann noch ein Semester in Hartford, Connecticut in den USA hinzu.

Das hört sich interessant an. Wie hat dir der Auslandsaufenthalt in den USA gefallen?

Nico: Sehr gut! Ich habe mit Menschen aus über 19 Ländern und von allen Kontinenten studiert. Es war sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Perspektiven auf die gleiche Situation sein können, abhängig von Vorwissen und unserer Sozialisation. Das hilft mir auch heute noch enorm.

Was war Bestandteil deines Studiums?

Nico: Während des Studiums habe ich mich immer wieder mit verschiedenen Compliance Themen beschäftigt. Dazu zählten auch immer wieder Bereiche des gesetzlichen Arbeitsschutzes, sodass ich mit den gesetzlichen Anforderungen und Regelungen bereits zu Zeiten meines Studiums vertraut wurde.

Klingt nach einem vollen Terminkalender. Bleibt da noch Platz für Freizeitbeschäftigungen?

Nico: Natürlich. In meiner Freizeit bin ich häufig politisch aktiv und ich spiele gerne Schach. Mein persönliches Highlight war die Saison 2021/2022, in der ich als Mitglied des SV Lingen an der 2. Bundesliga teilnehmen durfte. Darüber hinaus habe ich auch einen Trainerschein und habe für einige Zeit Jugendtraining gegeben. Mir macht die Arbeit mit jungen Menschen sehr viel Spaß.

Jetzt kommen wir mal zur TransGate. Oder besser gefragt, wie kam es eigentlich dazu, dass du zur TransGate gekommen bist?

Nico: Die TransGate ist ein Familienunternehmen. Dadurch war ich bereits von Beginn an sehr nah am Unternehmen und habe viel erfahren. Ich bin dann zwar zum Studium weggezogen und habe, sowohl im Studium als auch beruflich, meine eigenen Erfahrungen gemacht. Trotzdem habe ich immer viel vom Unternehmen und den Entwicklungen mitbekommen. Nachdem ich dann auch im Studium mit den gesetzlichen Regelungen zum Arbeitsschutz zumindest in Grundsätzen in Berührung gekommen bin, hat das mein Interesse noch einmal deutlich verstärkt.

Gleichzeitig habe ich aber auch die Unterschiede zwischen Recht in der Theorie und Handhabung in der Praxis erkannt. Nur weil etwas rechtlich vorgeschrieben ist, bedeutet es noch nicht, dass es auch in der Unternehmenspraxis so gehandhabt wird. Dies hat mein Interesse geweckt, sodass ich noch während meines Studiums bei der TransGate zu arbeiten begonnen habe.

Unser Schwerpunkt Arbeitssicherheit ist sehr speziell aber auch unheimlich wichtig.

Nico: Genau. Wir sind in einer Branche tätig, in der 99% einfach nicht gut genug ist. Die Sicherheit von Arbeitnehmern in Deutschland ist zwar auch rechtlich vorgeschrieben, aber letztlich ist es ja das Natürlichste der Welt. Wir alle wollen abends so nach Hause zurückkehren, wie wir morgens gegangen sind. Gerade die Berichte von schlimmen Arbeitsunfällen, die es auch während meiner Studienzeit immer wieder gab, haben diese Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis offensichtlich gemacht.

Ab sofort startest du als Prokurist bei der TransGate durch. Wie sehr freust du dich auf deine neuen Aufgaben?

Nico: Ich freue mich extrem auf meine neuen Aufgaben und auf das, was vor uns liegt. Zuerst bin ich natürlich sehr glücklich und auch dankbar für das Vertrauen der Geschäftsführung in mich und meine Fähigkeiten. Gleichzeitig freue ich mich aber auch ungemein über die positiven Rückmeldungen aus dem Team und die Unterstützung, die ich von jedem einzelnen erhalte. Wir sind in einer ganz zentralen Aufgabe, der Sicherheit von Arbeitnehmern, tätig. Diese Aufgabe kann man nur als Team angehen und daher freue ich mich, diesem großartigen Team fortan als Prokurist angehören zu dürfen.

Die TransGate GmbH investiert weiter in das Team

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Ein Team, das besonders seit letztem Jahr immer größer wird.

Nico: Das ist richtig. Wenn ich auf das Jahr 2023 zurückblicke, dann blicke ich vor allem auch auf die personellen Zuwächse zurück, die uns enorm verstärken. Das freut mich sehr und stimmt mich sehr positiv für die Zukunft. Zusammen können wir viel erreichen.

Ebenso freue ich mich in meiner neuen Position noch größeren Einfluss auf die weitere Entwicklung der TransGate nehmen zu können. Wir wollen weiterwachsen und unsere Kunden in ihren Bestrebungen im betrieblichen Arbeitsschutz bestmöglich unterstützen. Damit tragen wir alle zur Förderung der Gesundheit von vielen zehntausenden Menschen bei. Ein Teil dessen zu sein, fühlt sich sehr gut an und motiviert natürlich ganz besonders.

Hattest du schon Gelegenheit, das ereignisreiche, vergangene Jahr zu reflektieren?

Nico: Wenn man eine neue Position antritt, ähnlich wie zum Jahreswechsel, lässt man ja häufig die Vergangenheit oder das vergangene Jahr Revue passieren und denkt über das neue Jahr nach. Im Jahr 2023 haben wir, was unsere Produkte angeht, tatsächlich einen Quantensprung geschafft. Die Integration von UWEB2000® in das Managementsystem Prevenio®, das nun mit insgesamt sechs Modulen unsere Kunden in nahezu allen Aspekten des betrieblichen Arbeitsschutzes unterstützt, bildet dabei natürlich die Basis.

Uns ist dabei aber auch die Weiterentwicklung dieser Module, die nun einen viel höheren Funktionsumfang haben, gelungen. Gleichzeitig haben wir es geschafft ein ganz neues Design für unsere Unterweisungsthemen zu erschaffen und die Mehrsprachigkeit deutlich ausgebaut. Insgesamt war das Jahr 2023 damit ein sehr erfolgreiches.

Was erwartest du vom neuen Jahr und wohin führt der Weg der TransGate 2024?

Nico: Für 2024 wollen wir unsere Innovationskraft natürlich beibehalten und weiter optimale Lösungen für unsere Kunden entwickeln. Dabei wird es 2024 vor allem auch darum gehen, den direkten Austausch mit unseren Kunden noch weiter zu intensivieren und ihnen unsere zahlreichen Neuerungen zu präsentieren. Im gemeinsamen Austausch können wir dann unsere Produkte weiterentwickeln und sie immer mehr Unternehmen zur Verfügung stellen.

Wo siehst du – auch durch Gespräche mit Unternehmen – momentan die größte Challenge?

Nico: Es hat sich, auch auf der Messe A + A in Düsseldorf im Oktober, gezeigt, dass es immer noch Unternehmen gibt, die keine Softwarelösungen im Arbeitsschutz einsetzen. Was bei kleineren Unternehmen Zeit kostet, und die Effizienz drückt, wird bei größeren Unternehmen aufgrund der Komplexität der Organisation schnell gefährlich und ist letztlich fahrlässig. Dabei ist der Widerstand, der teilweise gegen Software und für eine Papier-Lösung aufrechterhalten wird, sehr ärgerlich und unverständlich. Durch unseren ganzheitlichen Managementansatz wollen wir gerade auch diese Unternehmen ansprechen und sie von unseren Lösungen überzeugen. Denn bei jedem Unternehmen, das wir von unserer Lösung überzeugen können, können wir den Arbeitnehmern etwas Gutes tun, indem wir ihren Arbeitsplatz sicherer machen.

Die TransGate wird 2024 also noch deutlich mehr Unternehmen ansprechen, um sie im Arbeitsschutz unterstützen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch unseren bestehenden Kunden ein größeres Produktportfolio anbieten.

Trotzdem gibt es beim Thema Arbeitssicherheit noch Klärungsbedarf.

Nico: Teilweise wird die Arbeitssicherheit immer noch als notwendiges Übel gesehen, das man halt machen muss. Auch hier wollen wir Aufklärung betreiben und aufzeigen, warum der Arbeitsschutz eben nicht nur lästige Pflicht, sondern absolut sinnvoll ist. Langfristig möchten wir mit der TransGate dafür sorgen, die Arbeitswelt deutlich sicherer zu machen. Und das auch noch deutlich stärker, als das bisher der Fall ist, über die Grenzen von Deutschland hinaus.

Welche Ziele verfolgst du mit der TransGate in der Zukunft?

Nico: Jede Tätigkeit bei der TransGate verfolgt das Ziel, die Arbeitswelt von Arbeitnehmern sicherer zu machen. Das menschliche Bedürfnis nach Sicherheit bildet dabei den Mittelpunkt unseres Handelns und ist tägliche Motivation.

Die Berufsgenossenschaften sprechen seit vielen Jahren von der “Mission Zero”. Also dem Ziel jeden Arbeitsunfall zu verhindern und die Anzahl der Unfälle damit auf null zu verringern. Von diesem Ziel sind wir insgesamt noch weit entfernt. In Deutschland wie in Europa und anderen Teilen der Welt. Trotzdem halte ich es für richtig. Ich werde alles dafür tun, dass die TransGate ihren Beitrag dazu leisten kann. Wir müssen uns diesen Fokus täglich bewusst machen und bei der Konzeptionierung neuer Lösungen sowie der Weiterentwicklung der bestehenden immer im Auge behalten.

Doch nicht nur im Arbeitsschutz werden wir aktiver. Wie du schon erwähnt hast, erweitern wir auch unser Portfolio.

Nico: Ganz genau. Zusätzlich haben wir bereits in der Vergangenheit damit begonnen unser Portfolio über den Arbeitsschutz hinaus in die anderen Bereiche der Compliance zu erweitern. Diesen Weg wollen wir weitergehen und uns auch in diesen Bereichen als kompetenter Ansprechpartner beweisen. Als Jurist habe ich natürlich zum gesamten Compliance Bereich eine hohe Affinität, sodass ich mich freue, dort mein Fachwissen einbringen zu können.

Diese Erweiterung sieht man auch bereits auf unserer Website, die nochmal deutlich erweitert wurde. Neben der Arbeitssicherheit werden dort nun auch explizit die Unterweisungsthemen zum Gesundheitsschutz und der Compliance im Allgemeinen aufgezeigt. Zudem können sich unsere Kunden und Partner ab sofort über aktuelle News zur TransGate informieren und sind immer auf dem Laufenden, was bei uns momentan passiert.

Vielen Dank für das Interview Nico.

Nico: Gerne, ich bedanke mich auch.