Beachtliche Gefahr – Arbeiten unter Sonnenstrahlung

Beachtliche Gefahr – Arbeiten unter Sonnenstrahlung

Gefahr bei Arbeiten unter Sonnenstrahlung

Sonnenstrahlung gefährdet die Arbeitssicherheit

Die kalten Tage werden weniger, der Sommer steht vor der Tür. Und damit auch die sonnigen Arbeitstage. Doch hier ist Vorsicht geboten. Intensive Sonne bei der Arbeit oder zu starke UV-Strahlung können zu einer Berufskrankheit führen. Arbeitgeber sind daher verpflichtet, entsprechende Arbeitsschutz-Maßnahmen für ihre Mitarbeiter festzulegen, damit Belastungen möglichst geringgehalten werden und die Gesundheit geschützt wird. Werfen wir einen Blick auf die Gefahr von oben und wie man sich bei der Arbeit bei Sonnenstrahlung schützen kann. Diese gleichnamige Unterweisung ist nur eine von über 300 Unterweisungsthemen unserer Arbeitsschutz Software Prevenio®.



Klima 
im Fahrzeug

Die Unterweisung zeigt, dass das richtige Fahrzeugklima entscheidend für Konzentration und Sicherheit beim Fahren ist.

LKW auf einer Tour am Hafen unterwegs. Blauer LKW mit rotem Container

Akute Schäden durch Sonnenstrahlung

Ob auf der Baustelle, im Gartenbau oder bei Außendiensten – überall dort, wo Beschäftigte im Freien arbeiten, wirkt UV‑Strahlung unmittelbar auf den Körper ein und kann zu Hautkrebs, Hitzeschäden sowie langfristigen Gesundheitsrisiken führen. Aus diesem Grund stellt Sonnenstrahlung am Arbeitsplatz eine ernstzunehmende Gefährdung dar, die den Arbeitsschutz erheblich beeinträchtigen kann. Denn bei zu hoher Belastung durch UV‑Strahlung treten nicht nur akute Schäden wie Haut‑ und Augenschäden oder Beeinträchtigungen durch Ozon auf, sondern zusätzlich auch hitzebedingte Erkrankungen wie Sonnenstich, Hitzeerschöpfung oder sogar Hitzeschlag. Darüber hinaus wirken sich diese Belastungen nicht nur körperlich aus, sondern können ebenso die geistige Leistungsfähigkeit, die Koordinationsfähigkeit und die Konzentration nachhaltig vermindern.

Laut einem im Jahr 2024 veröffentlichten Gesundheitsreport der DAK‑Gesundheit mit rund 7.000 befragten Beschäftigten zeigt sich deutlich, dass extreme Temperaturen das Arbeiten massiv beeinflussen: Rund 69 Prozent der Befragten sehen ihre Leistungsfähigkeit durch Hitze eingeschränkt, während etwa 19 Prozent bereits unter konkreten hitzebedingten Gesundheitsproblemen leiden. Besonders eindrücklich wird dies in einzelnen Berufsgruppen sichtbar: So gaben 49 Prozent der Pflegekräfte an, dass Hitze sie besonders häufig in ihrer Tätigkeit beeinträchtigt, wohingegen im Baugewerbe und Handwerk rund 28 Prozent betroffen sind. Diese Zahlen machen klar, dass die Gesundheit von Beschäftigten unter Sonneneinstrahlung deutlich besser geschützt werden muss, damit die Arbeitssicherheit nachhaltig gewährleistet bleibt.

Wichtige Schutzmaßnahmen treffen

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, geeignete Arbeitsschutz-Maßnahmen festzulegen. Es wird dabei unterschieden in technische Schutzmaßnahmen, organisatorische Schutzmaßnahmen, personenbezogene Schutzmaßnahmen sowie verhaltensbezogene Schutzmaßnahmen. Zu den technischen Schutzmaßnahmen können zum Beispiel folgende gehören:

  • Die Arbeitsbereiche können ausreichend belüftet werden.
  • Die Arbeitsbereiche können mit genügend Sonnenschirmen, Sonnensegeln, Sonnenplatten und Überdachungen ausgestattet werden.
  • Für Pausen können Unterstellmöglichkeiten organisiert werden.
  • In Baumaschinen und Fahrzeugen können Klimaanlagen eingesetzt werden.
TransGate - Arbeiten auf Baustellen - 2 Personen stehen mit Schutzhelm und Warnweste auf einer Baustelle


Arbeiten 
auf Baustellen

Diese Unterweisung thematisiert, dass Arbeiten auf Baustellen umfassende Sicherheitsvorkehrungen und eine koordiniert Zusammenarbeit erfordern, um das Risiko von Unfällen und gesundheitlichen Gefahren zu minimieren.

Unsere Unterweisung stärkt die Arbeitssicherheit

Diese und viele weitere Informationen finden sich in unserer Unterweisung „Arbeiten bei Sonnenstrahlung“, die Beschäftigten einen umfassenden Überblick über alle relevanten Aspekte liefert. Da die Inhalte gerade bei hoher Hitze unverzichtbar sind, vermittelt die Unterweisung nicht nur das notwendige Grundwissen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen. So geht sie beispielsweise ausführlich auf die Gefährdungsbeurteilung sowie auf die Rangfolge der Schutzmaßnahmen ein.

Darüber hinaus erläutert sie die unterschiedlichen Gefährdungen im Detail und beschreibt präzise, welche Erste‑Hilfe‑Maßnahmen bei hitzebedingten Erkrankungen ergriffen werden müssen. Auf diese Weise unterstützt sie Unternehmen dabei, sowohl Risiken zu erkennen als auch wirksam zu minimieren.

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