Nadelstichverletzungen

Die Unterweisung zeigt, dass Nadelstichverletzungen ein ernstes Risiko für Infektionen wie Hepatitis und HIV darstellen. Sie entstehen meist durch unsichere Handhabung von Nadeln oder Kanülen. Schutz bieten Sicherheitsgeräte, klare Regeln, Schutzhandschuhe und eine gute Organisation.

Nadelstichverletzungen

 

Nadelstichverletzungen gehören zu den häufigsten Arbeitsunfällen im Gesundheitswesen, und sie betreffen vor allem Pflegekräfte, Ärzte, Laborpersonal sowie andere Berufsgruppen, die regelmäßig mit Blut oder Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen.

Solche Verletzungen entstehen meistens durch Stich-, Schnitt- oder Kratzverletzungen, die mit Instrumenten wie Nadeln, Kanülen oder Skalpellen passieren, und diese Instrumente können kontaminiert sein.

Das Risiko einer Infektion ist dabei sehr hoch, weil Krankheitserreger wie Hepatitis B, Hepatitis C oder HIV übertragen werden können, und selbst kleinste Blutreste reichen dafür aus.

Die Ursachen liegen oft in einer unsachgemäßen Handhabung, zum Beispiel wenn Kanülen in Schutzkappen zurückgesteckt oder benutzte Instrumente einfach abgelegt werden. Deshalb sind Schutzmaßnahmen besonders wichtig, dazu gehören Sicherheitsgeräte, klare Arbeitsanweisungen, persönliche Schutzausrüstung sowie eine gute Organisation.

Außerdem sind regelmäßige Unterweisungen und Impfangebote Pflicht, damit alle Beschäftigten gut geschützt sind. Wenn es trotzdem zu einer Verletzung kommt, muss sofort der Blutfluss gefördert werden, und die Wunde muss gründlich desinfiziert werden, während Schleimhäute gespült werden.

Danach folgt die ärztliche Abklärung des Infektionsrisikos, und es kann eine Postexpositionsprophylaxe notwendig sein. Jede Verletzung muss außerdem dokumentiert und gemeldet werden, damit der Versicherungsschutz gewährleistet ist und die Arbeitsbedingungen verbessert werden können.

Die Unterweisung beinhaltet u. a.:

Allgemeines
Gefährdungen
Schutzmaßnahmen
Maßnahmen nach einer Nadelstichverletzung
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