Reifen mit Alpine-Symbol wird zur Pflicht
Vorsicht im Straßenverkehr: Ab dem 01.10.2024 gelten laut der Straßenverkehrs‑Zulassungs‑Ordnung (StVZO) § 36 neue, strengere Regeln für winterliche Straßenverhältnisse, und deshalb sollten Autofahrer ihre Bereifung rechtzeitig prüfen. Ab diesem Datum sind nur noch Winter‑ und Ganzjahresreifen erlaubt, sofern sie das Alpine‑Symbol – also den Berg mit der Schneeflocke – tragen.
Wer hingegen noch Reifen mit der alten „M+S“-Kennzeichnung nutzt, muss daher mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen. Bei falscher Bereifung droht mindestens ein Bußgeld von 60 Euro, und zusätzlich kommt ein Punkt im Fahreignungsregister hinzu. Werden dadurch andere Verkehrsteilnehmer behindert, erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro, und außerdem steigt es bei einer Gefährdung sogar auf 100 Euro. Der Punkt in Flensburg bleibt bestehen. (Quelle: ADAC)

Modelle mit M+S Bereifung alleine reichen nicht mehr aus
Winter- und Ganzjahresreifen mit M+S‑Kennzeichnung galten bisher als wintertauglich, sofern sie vor 2018 hergestellt wurden. Seit dem 1. Januar 2018 tragen jedoch alle neu produzierten Winter‑ und Ganzjahresreifen zusätzlich das Alpine‑Symbol, und genau dadurch sind diese Modelle gesetzlich klar für den Winterbetrieb anerkannt. Damit erhöht sich nicht nur die Rechtssicherheit, sondern außerdem der Gesundheitsschutz für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer.
Kommt es allerdings mit Reifen, die nur das M+S‑Symbol tragen, zu einem Unfall, übernimmt die Kfz‑Haftpflichtversicherung zwar den Schaden des Unfallopfers, doch gleichzeitig kann die Kaskoversicherung ihre Leistung teilweise oder sogar vollständig kürzen. Dadurch entstehen schnell hohe eigene Kosten, und deshalb ist die richtige Bereifung besonders wichtig.
In unserer Unterweisung Sicheres Fahren in Herbst und Winter, die wir über unsere Arbeitsschutz‑Software Prevenio® bereitstellen, gehen wir ausführlich auf die neuen Regeln zu Winter‑ und Ganzjahresreifen mit Alpine‑Symbol ein. Die Schulung ist ein zentraler Bestandteil des Arbeitsschutzes, und sie hilft Unternehmen sowie Mitarbeitenden dabei, Risiken zu reduzieren und gleichzeitig die (Arbeits‑)Sicherheit auf winterlichen Straßen nachhaltig zu erhöhen.





